Ortsnetz-Trafostationen überwachen: Intelligente IoT-Lösung mit Lemonbeat

Ortsnetz-Trafostationen überwachen: Intelligente IoT-Lösung mit Lemonbeat

Unscheinbare Kästen, Türmchen und Häuschen, von denen über eine halbe Millionen in Deutschland herumstehen: Ortsnetz-Trafostationen. Hier wird die elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz (10kV-36kV) in die für die allgemeine Haushalts-Versorgung benötigte Niederspannung 400/230 V umgewandelt. Ortsnetz-Trafostationen remote überwachen ist jetzt mit einer IoT-Lösung von Lemonbeat möglich.

Was in den Trafostationen so vor sich geht, erfährt meist nur derjenige, der hinfährt und reinschaut. Nicht gerade sehr zeitgemäß. Gibt es ein Problem, so muss die Störung erst vor Ort lokalisiert werden, bevor sie behoben werden kann. Das kostet Zeit und Ressourcen. Schneller ginge es, wenn man vorab schon wüsste, ob sich ein Trafohäuschen „auffällig“ verhält und welche Parameter ungewöhnlich sind.

Pilot-Installation: Das Lemonbeat Gateway (Bildmitte) sammelt die Messdaten aus der Trafostation und sendet diese via LTE auf eine Cloud-Plattform.

Lemonbeat ermöglicht nun die kostengünstige Fernüberwachung dieser Trafostationen. So wird lokale Messsensorik an ein intelligentes Gateway angebunden. Dieses übermittelt die verschiedenen Betriebsparameter rund um die Uhr via LTE auf eine Cloudplattform. So haben Energieversorger Strom, Spannung oder Leistung jederzeit im Blick und können im Falle von Unregelmäßigkeiten schnell reagieren. Auch das frühzeitige Erkennen von Über- oder Schieflasten ist in einem modernen Stromnetz unerlässlich.

Visualisierung der Zustandsdaten einer Ortsnetz-Trafostation

Die aktuellen Zustandsdaten der ersten Ortsnetz-Trafostation können dank Lemonbeat Technologie nun live aus der Ferne ausgelesen werden. In einem ersten Pilotprojekt hat Lemonbeat nun die erste Trafostation angeschlossen. Im Sekundentakt werden die aktuellen Zustandsdaten per LTE-Mobilfunk auf eine zentrale Plattform übertragen und können aus der Ferne ausgelesen und analysiert werden. Dabei sucht sich die Lösung automatisch die beste Verbindung in allen verfügbaren D- und E-Mobilfunknetzen. Sollte kein LTE verfügbar sein, erfolgt Fallback auf 3G.

Da können sich selbst die „schönsten Trafohäuschen Europas“ noch eine Scheibe abschneiden 😉