Schnelles Protoyping mit dem Lemonbeat Device Development Kit

Schnelles Protoyping mit dem Lemonbeat Device Development Kit

Mit dem Lemonbeat „Device Development Kit“ (DDK), einem Baukasten für die prototypische Geräteentwicklung, bieten wir Unternehmen ein Werkzeug für den einfachen Einstieg in das Internet der Dinge. Die aktuell (vierte) Version unseres DDK bietet eine Reihe von Funktionen, um eigene Produkte über die Lemonbeat smart Device Language (LsDL) einfach und intelligent miteinander zu verbinden.

Ziel des Device Development Kit ist es, unseren Kunden eine Entwicklungsplattform zur Verfügung zu stellen, auf der sie zahlreiche Sensoren und Aktoren testen und integrieren können, bevor sie mit dem üblichen Produktionsprozess beginnen. Entwickler können so Apps programmieren und alle möglichen Funktionen testen. Neben dem Vorteil, die Lemonbeat-Technologie kennenzulernen, sammeln sie Erfahrungen über das Geräteverhalten mit Hilfe der Lemonbeat smart Device Language, unserer XML-basierten Markup Sprache für das Internet der Dinge.

Lemonbeat DDK für prototypische Entwicklungen

Wir unterstützen prototypische Entwicklungen mit zahlreichen Beispiel-Implementierungen und einer einsatzbereiten Entwicklungsumgebung auf einer Eclipse-basierten virtuellen Maschine. Dies ermöglicht die Entwicklung auf allen Betriebssystemen. Bei Lemonbeat verwenden wir die DDKs auch für interne Projekte.

Unsere Entwickler-Boards enthalten viele Peripheriefunktionen die wiederum bei prototypischen Entwicklungen hilfreich sein können. Das DDK basiert auf einem 32-Bit ARM Cortex M3 Prozessor von Silicon Labs, der bereits den Transceiver für das Lemonbeat Radio, einer patentierten Sub-Gigahertz-Funklösung, enthält. Aus diesem Grund sind Projekte mit Funktechnologie von Beginn an realisierbar. Für diese Art von Prozessor ist bereits eine Implementierung vorhanden, die sowohl die Peripherie als auch die Bussysteme (z.B. I2C) bereitstellt. Durch die Implementierung gegen einen so genannten Hardware Abstraction Layer (HAL) ist auch die Integration anderer Prozessoren relativ einfach und der Einsatz der Lemonbeat-Technologie in alternativen Systemen ist in Zukunft ebenfalls möglich.

Das eigentliche Developer Board bietet durch seine vielfältigen Schnittstellen eine einfache Möglichkeit, eigene Geräte, Sensoren, Aktoren und sogar andere Prozessoren über etablierte Kommunikationsbusse direkt in die Software zu integrieren. Hierdurch können Informationen über die Lemonbeat smart Device Language ausgelesen und angepasst werden.

 

Zwei Arten der Integration

Eine Möglichkeit besteht darin, unseren SiP-Chip, der an Ihre Hardware angeschlossen ist, für die Kommunikation mit einem Lemonbeat-Netzwerk zu verwenden oder, falls Sie zusätzliche Hardware sparen möchten, die Software direkt auf Ihren eigenen SiP-Chip zu integrieren. Bisher wurde den Nutzern die Wahl gelassen, wie sie ihr System in das Lemonbeat-Netzwerk integrieren wollen.

Der SiP-Chip unseres DDKs enthält bereits den vollständigen Lemonbeat-Stack sowie einen Transceiver. Die drahtlose Kommunikation über das Lemonbeat Radio erfolgt über das 868 MHz Funk und kann in insgesamt 32 verschiedenen Kanälen aufgeteilt werden. Die Platine selbst bietet eine Reihe von I/O-Pins, die frei konfigurierbar sind. Unsere Bibliothek enthält verschiedene vordefinierte Schnittstellen, um Sensoren und Aktuatoren mit diesen Pins zu verbinden. Die notwendigen Bussysteme können über diese Pins angesprochen werden. Zusätzliche Schalter und LEDs auf der Platine simulieren Ereignisse und visuelle Ausgaben bei Auslösung.

Eine onboard-serielle Schnittstelle in Form eines USB-Ports wird verwendet, um Debug-Informationen zu erhalten oder mit weiteren Systemen zu kommunizieren. Diese UART Schnittstelle ist für die Entwicklung von Anwendungen unerlässlich, da Sie in der Lage ist, jederzeit den aktuellen Zustand des Gerätes zu überprüfen. Um die Firmware auf dem Chip zu flashen, steht auf der Karte eine sogenannte JTAG-Schnittstelle zur Verfügung. Neben dem Flashen ermöglicht dieser darüber hinaus das korrekte Debugging der Software auf der Quellcode-Ebene.

Zwei Karten, USB-Dongle, Software, Dokumentation

Das Developer Kit enthält zwei Boards sowie alle notwendigen Verbindungskabel. Der mitgelieferte USB-Dongle dient der Gerätekommunikation über die Lemonbeat smart Device Language (LsDL). Das Paket wird mit der notwendigen Software, Entwicklungsumgebung und Dokumentation geliefert. Einige Anwendungsbeispiele erleichtern den Einstieg und ermöglichen ein besseres Verständnis der Schnittstellen zu unserer Bibliothek. Seitens der Software, stellen wir das „Lemonbeat Studio“ zur Verfügung. Die Software dient hauptsächlich der Konfiguration aller angeschlossenen Geräte über die Lemonbeat smart Device Language (LsDL). Beispielsweise kann so klassischen „wenn…dann“-Bedingungen ein dynamisches Verhalten verliehen werden. Dank der LsDL ist es möglich, dieses Verhalten jederzeit während der Laufzeit zu ändern. Anstatt manuell den XML-Quellcode zu schreiben, können die Bedingungen auch mit der grafischen Benutzeroberfläche des Lemonbeat Studios definiert werden. Das Lemonbeat Studio generiert dann anschließend den entsprechenden XML-Code und sendet diese Information per USB-Dongle an die angeschlossenen Geräte. Diese Art der Konfiguration ist lediglich einmal erforderlich und je nach Szenario können sich die Geräte nach der Inbetriebnahme selbst konfigurieren.

Zu guter Letzt liefern wir eine umfassende Dokumentation, um unseren Kunden einen schnellen Einstieg in das Lemonbeat-Ökosystem zu ermöglichen. Wir konzentrieren uns auf anschauliche Beispiele mit Implementierungen für gängige Sensoren, damit Lemonbeat nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch erfahrbar wird. Um Zeit zu sparen, wird die Entwicklungsumgebung in einer virtuellen Maschine ausgeliefert. Bei Bedarf kann die Software auch nativ installiert werden, da alle Abhängigkeiten frei verfügbar sind.

Interessiert?

Wir möchten sichergehen, dass Ingenieure und Entwickler unsere Produkte einsetzten, sie in ihre eigenen Systeme integrieren und schnell eigene Projekte auf Basis von Lemonbeat-Technologien entwickeln. Die Entwicklung sollte also nicht nur intelligent sein, sondern auch Spaß machen.

Sollte Ihr Interesse geweckt sein, kontaktieren Sie uns unter info@lemonbeat.com